Wie alles begann

Als Tochter eines Naturwissenschaftlers wurde ich früh sensibilisiert für Umwelt- und Naturschutz. Die Fragestellungen zum Umgang mit den begrenzten Ressourcen sowie zu Energie und Klima beschäftigen mich seit langem. Wie ich zur Politik kam, ist in meiner Klimageschichte zu lesen: «Verantwortung wahrnehmen»

Podcast zum Thema «Der Wert des Trinkwassers»:
https://www.spstadtso.ch/44-aktuell/313-der-wert-des-trinkwassers

Parteiübergreifendes Podium zur Kantonsratswahl im März 2021

Zur Kantonsratswahl: Parteiübergreifendes Online-Podium vom 19. Februar 2021 zum Thema «Nachhaltige Entwicklung»:

Mitwirkungen Inertstoffdeponie Attisholzwald / Revidiertes Teilleitbild Attisholz Nord

Als interessierte Einwohnerin von Riedholz habe ich mich an den Mitwirkungsverfahren zur Inertstoffdeponie Attisholzwald (Mitwirkung Inertstoffdeponie) sowie zum revidierten Teilleitbild Attisholz Nord (Mitwirkungseingabe Attisholz) beteiligt. Meine Anliegen wurden teilweise aufgenommen und fanden Berücksichtigung in den entsprechenden Mitwirkungsberichten.
Die Entwicklung ging danach rasant voran. Ich wurde angefragt, für den Gemeinderat zu kandidieren und eins ergab sich dann aus dem anderen. Als Präsidentin der Umweltkommission wurde ich Mitglied der Deponiekommission und konnte die Umsetzung der vereinbarten Massnahmen verfolgen. Als Gemeindepräsidentin von Riedholz habe ich die Verhandlungen zum Attisholz-Nord Areal begleitet und zur Entwicklungsvereinbarung geführt.

Umweltkommission Riedholz

Auf Anfang der Legislatur 2017 -2021 übernahm ich das Präsidium der Umweltkommission Riedholz. Als UKo-Präsidentin habe ich verschiedene Stellungnahmen verfasst, die regionale Vernetzung vorangetrieben, das Energiekonzept im Riedholzer Gemeinderat eingebracht und vertreten und die Gemeinde in verschiedenen Gremien repräsentiert. Gemeinsam mit den Unterleberberger Umweltkommissionen wurden zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen organisiert, wie der Bring- und Holtag, Exkursionen und die Energieanlässe, für die ich die Verantwortung trug. Mit der Wahl zur Gemeindepräsidentin im Jahr 2020 habe ich dieses Amt zur Vermeidung von Interessenskonflikten abgegeben.
Link Artikel Solothurnerzeitung

Mein persönlicher Beitrag zum Klimaschutz

Jede und jeder kann durch seine Lebensweise, durch sein Alltagsverhalten zum Klimaschutz beitragen. Sei es durch den bedachten Einkauf, die Ernährung, durch die Mobilität und Reiseplanung, den sorgfältigen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen und die individuelle Wohnsituation inklusive Energieversorgung.
Ich habe mich deshalb zusammen mit meinem Mann für ein Solarhaus entschieden. Wir heizen mit der Sonne; in der nebelreichen Zeit unterstützt durch einen Schwedenofen.

Es funktioniert. Ich nutze – wenn immer möglich – den ÖV und das Velo und habe zum Pendeln zu meinem Berner Arbeitsort ein GA. Seit den 90er Jahren bin ich überzeugte Genossenschafterin bei dem Car-Sharing-Anbieter Mobility. Bewusst haben wir uns für ein Hybrid-Auto als einziges Familienfahrzeug entschieden.

Menschenrechte / Frauenrechte / Konzernverantwortung

Seit über 20 Jahren setze ich mich sehr aktiv für die Einhaltung der Menschenrechte ein. Dies in verschiedenen, auch leitenden Funktionen bei Amnesty International. Die Wahrung der Menschenrechte und insbesondere auch der Frauenrechte sind mir ein Herzensanliegen. Ich bin Mitbegründerin des AI-Frauenrechtsnetzwerk, habe die Frauengruppe in Zürich gegründet und geleitet sowie die Soforthilfeaktionen für Frauen koordiniert. Ich war langjähriges Mitglied der politischen Kommission sowie der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Menschenrechte und über fast 10 Jahre Vorstands-Vizepräsidentin der Schweizer Sektion.

Regionale Vereine / Beirat

10 Jahre lang lebte ich mit meiner Familie in Grenchen. In dieser Zeit wurde Granges Mélanges gegründet – ein Verein, der sich Aktivitäten rund um das Thema Fremdsein und Integration widmet. Der Verein erhielt im Jahr 2008 den Sozialpreis des Kantons Solothurn. Ich arbeitete hier im Vorstand und bin dem Thema Integration und dem Verein als Mitglied immer noch verbunden. Zudem war ich einige Zeit im Vorstand der Frauenzentrale Solothurn engagiert.

Vor kurzem wurde ich in den Beirat von «Courage civil» www.courage-civil.ch berufen. Motivation hierfür war mein langjähriges Engagement sowie mein Hintergrund als Exekutivpolitikerin und Fundraisingspezialistin. Dies freut mich sehr. Die Bewegung Courage Civil steht ein für Grundrechte; für Gewaltenteilung & Rechtssicherheit; für Meinungsfreiheit & eine offene Schweiz; für unabhängige Medien sowie für Anstand & Respekt im politischen Diskurs.